Seit Montag bin ich wieder im Krankenhaus… Seit Dienstag geht es mir schlechter…, kontinuierlich schlechter… Dazu hat auch beigetragen, dass es insgesamt ein relativ hohes Stresslevel auf der gesamten Station gab (zu viele „Fälle mit Komplikationen“ und fehlende Zimmer,…).
Seit gestern habe ich dann auch wieder Fieber… Im sieben Stunden Rhythmus bekomme ich ca. 39°C Körpertemperatur, verbunden mit übertriebener Schwäche, Kopfschmerzen. etc. Immerhin habe ich im Vergleich zum letzten Mal nicht so unglaubliche Bauschmerzen und kann zwischendurch sogar ein bisschen was essen…
Und dennoch ist es für mich schwer, das ganze auszuhalten. Besonders das Wissen darum, dass es dann heute wieder gegen 19 Uhr schlimmer wird, macht es für mich so krass. Denn ich kann dagegen nichts tun, außer aushalten und warten, dass meine Blutwerte wieder besser werden… vielleicht ja schon morgen… und vielleicht ist frei nach 2. Korinther 12,10 „unsere Schwäche manchmal unsere Stärke“.

Ich knuffel dich ganz lieb mein Max.
…wie auf hoher See…
Ja es ist so hart, unmenschlich hart zu wissen was kommt, ausharren in dem was ist und dann noch der Rahmen drumherum. HEKTIK des Klinikalltags mit teils großer Überforderung, Überfüllung und Persomangel…..ja und dann muss man ausharren dieser Dinge , möchte eigentlich nur gehalten sein, sich weg beamen, altes zurück und erlöst zu gleich……nur nicht Sein…..
Es ist so anstrengend ….
Pumba…
es erscheint wie ein neuer Job …..
ohne Ausbildung….
Anleitung und Gehalt ….
Quasi im Freiflug….
Immer wieder Entscheidungen treffen…
Informationen prüfen und sammeln…
begonnene Vorgänge am Laufen halten….
beharrlich nachzuhaken…
sich in Erinnerung bringen…..
Einen Job den sich niemand , im Leben freiwillig ausgesucht hätte!!!
Aber Max aus dem Schwachen, dem am Boden zermalmten, erwächst etwas Starkes, erwächst Neuland, knallbuntes Carpe Diem …
Mir hat Ijob geholfen im tiefstem Kern des Leids, der Qual und auch heute noch im Leben damit…..
….in welches Kuvert von Schiksalen dein,mein, unser aller Lebensplan auch hingefaltet sein mag….
Gott unser HERR und Heiland sagt ,,Es werde“
und ich weiß Max auch das nimmt dir kein Fieber, keine Übelkeit und jeglichen Schmerz…..aber es wird…es wird….
wie sagte Franz Kafka ,,Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze…“
Passt vielleicht nicht, bildlich gedacht , vielleicht ein Lächeln im Herzen…
Ich denke,bete,hoffe, fühle und trage dich in meiner Liebe….und dich meine CARO auch….
❤❤🐞🌻
Alles was einen nicht umbringt, macht einen nur umso stärker. Halte durch, mein Lieber.
Liebe Caro,
wenn ich im Blog von Deinem Mann lese, denke ich oft an Dich. Wenn der Partner leidet und verzweifelt, wenn er nicht weiß, wie er alles ertragen und erdulden kann, dann leidet man selber mit. Man versucht ihn zu tragen mit seiner Liebe, mit seiner Stärke und Kraft. Und doch kann man ihm sein Leid nicht abnehmen. Ich wünsche Dir, dass Du selbst nicht daran verzweifelst. Dass Du die Liebe und Kraft hast ihn mitzutragen.
Ihnen, lieber Herr Moll, wünsche ich zu allererst eine schnelle Erholung von dieser schweren Phase. Ich wünsche Ihnen viele Freunde und Menschen, die Sie mit ihren Gedanken, Gebeten und Freundschaft tragen.
Euch beiden sei versichert, Gott trägt euch durch diese Zeit, auch wenn wir seinen Willen nicht immer verstehen.
Alles hat seine Zeit. Möge auf die Zeit des Leidens bald wieder eine Zeit der Freude folgen. Solange werden meine Gedanken und Gebete euch begleiten.
CAROgedanken ❤️🐞❤️
…..raus gehen…..wandern…Kraft tanken….
Die Natur ruft uns zu Frieden und Rhythmus…..
….die Vögel sagen
….der Bach murmelt vor sich hin
….die Wellen flüstern
….der Regen spricht
….der flüchtige Wind erzählt es den Blüten
….fühlen und begreifen
…raus gehen…atmen…Licht das düstere Wolken vertreibt…Kraft die das Leben aufblühen lässt…..
Caro du kennst mein Denken und Fühlen,
ich halte dich ganz fest und warm und unendlich lange in meinen Armen.
Geliebt ,getragen, Kraftorte im Draussen….
☀️🐞🌻🏵️🌼☘️☀️